Glasbruchmelder für Ihre Alarmanlage

Die Zahl der Einbrüche ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen, deswegen sollten Hausbesitzer und Mieter die Sicherheit ihres Heims im Blick haben. Besonders Fenster müssen dabei gut abgesichert werden, doch wie funktioniert das am besten: Mit dem Glasbruchmelder oder dem Fensterkontakt?

Einbruchsschutz im Eigenheim – Schwerer Einstieg für Einbrecher

Eine der Schwachstellen eines jeden Eigenheims oder einer Mietwohnung ist das Fenster. Fenster sind exponierte Stellen, deren Glas und Öffnungsmechanismen für geübte Einbrecher kaum ein Hindernis darstellen.

Speziell an diesen Einstiegspunkten haben sich Glasbruchmelder und Fensterkontakt-Sensoren als Sicherheitskomponenten etabliert. Was unterscheidet die beiden Sicherheitssysteme und wie unterscheiden sie sich voneinander? Wir zeigen es!

Diese Glasbruchmelder gibt es und so unterscheiden sie sich

Zunächsteinmal ist festzustellen, dass es sehr unterschiedliche Glasbruchmelder gibt und diese sich in der Funktionsweise stark voneinander unterscheiden. Allen Bruchmeldern ist jedoch gemeinsam, dass sie reagieren, sobald das Fensterglas penetriert wird.

Akustische Systeme untersuchen den Schall auf verdächtige Frequenzen. Ein dumpfes Geräusch gefolgt von einem hohen Geräusch (also Einschlagen und Glasbruch) werden gemeldet. Passive Systeme werden auf der Glasfläche montiert und registrieren die Schallschwingung, die ein gewaltsames Eindringen auslöst.

Beide Systeme sind schwach gegen Glasschneider, denn hier entsteht kein Glasbruch. Aktive Bruchmelder bestehen aus Ultraschallsender und Empfänger und bemerken jede Störung der Integrität einer Scheibe, also auch einen Einschnitt oder ein Eindrücken von Sicherheitsglas.

Alarmdrähte im Glas sind im Hausgebrauch eher unüblich, da sie optisch leicht auszumachen sind. Alarmdrähte sind eher in Sicherheitsglas anzufinden und liefern dort etwa einen Alarm beim Einschlagen einer Scheibe für einen Feuerlöscher oder die Axt.

Warum brechen, was man öffnen kann?

Doch natürlich ist der Einbruch in vielen Fällen kein klassischer Einbruch und Fenster oder Türen werden einfach geöffnet. Hier spielt der Fensterkontakt eine entscheidende Rolle, denn dieser registriert ungewünschtes Eindringen. Vor allem im Smart Home ist diese Form des Reed-Schalters beliebt, denn er liefert einenzusätzlichen Service: Hausbesitzer werden darauf aufmerksam gemacht, dass ein Fenster bei Verlassen des Hauses offen steht.

Zusätzlich kann der Fensterkontakt auf Wunsch aus der Ferne abgefragt werden. Auch Außenjalousien können so aus der Ferne gesteuert werden und riegeln das Haus bei einem kurzfristigen Wetterumschwung ab.

Fensterkontakte werden in Öffnungsüberwachung und Verschlussüberwachung unterteilt, wobei letztere Variante verlässlicher ist. Eine Öffnungsüberwachung registriert schließlich auch ein reines Anlehnen eines Fensters, wenn der Wind es in den Rahmen presst.

Welches Alarmsystem ist vorzuziehen?

Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile und ergänzen sich bestens. Denn Glasbruchmelder versagen bei der Manipulation der Fenster, während Kontaktsensoren den Bruch des Glases nicht bemerken.

Im Zusammenspiel merzen beide Systeme aber ihre Schwächen aus. Das größte Problem bei der Entstehung von Glasbruch ist die Geschwindigkeit des zu erwartenden Einbruchs. Riskieren Einbrecher das Geräusch eines zerschlagenen Fensters, so werden sie vermutlich binnen Minuten wieder verschwinden. Umso wichtiger ist in diesem Fall eine schlagkräftige Sirene.

In vernetzten Smart Homes sind Fenster- und Türkontakte eine tolle Ergänzung, nicht nur aus Sicherheitsgründen, sondern auch wegen ihrer vielen Convenience-Funktionen.

Glasbruchmelder, Fensterkontakte und Alarmsicherungen

Fenster bleiben eine Schwachstelle in der Eigenheimsicherheit und diese lässt sich nur abfedern. Darum verdient die Fenstersicherheit in Haus und Wohnung ein besonderes Augenmerk und sollte in ein umfassenderes System integriert werden.

Wie die Komponenten einer Alarmanlage besser aufeinander abgestimmt werden und wie viel Sicherheit wirklich notwendig und sinnvoll ist, verrät Ihnen unser safengo Expertenteam. Nutzen Sie einfach unserer Konfigurator und stellen eine unverbindliche Anfrage – anschließend nimmt einer unserer Experten direkt Kontakt zu Ihnen auf um einen Telefontermin zu vereinbaren und über Vor- und Nachteile zu sprechen.