Der Bund sowie einige Länder beteiligen sich an einer Förderung für einbruchhemmende Sicherheitsmaßnahmen in Wohnräumen von Privatleuten. Durch die Zuschüsse und Förderungen ist das Nachrüsten einer Alarmanlage für Privatpersonen und auch Gewerbeleute immer attraktiver geworden. Erst im November 2015 wurde das jüngste Programm zur Alarmanlage Förderung ins Leben gerufen.

Förderung für Ihre neue Alarmanlage

Auch wenn Deutschland längst nicht als Hochburg der Einbruchsquoten gilt, bewegen sich diese innerhalb der letzten Jahrzehnte doch in einem steigenden Trend. Der Bund und auch einige Bundesländer haben darauf reagiert und versuchen Privatpersonen durch Fördermittel und entsprechende Programme finanziell zu unterstützen, wenn sich diese für die Integration einer professionellen Alarmanlage vom Experten entscheiden. Im November 2015 wurde hierfür ein weiteres Programm speziell für Mieter und Eigentümer eröffnet.

Das Programm mit dem Namen „Altersgerecht Umbauen“ von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gewährt eigenständige Förderungen für Maßnahmen, die aktiv zum Einbruchschutz beitragen. Selbstverständlich gehört hierzu auch die Alarmanlage, welche immer noch das Herzstück der einbruchhemmenden Installationen in Privathaushalten, neben sicheren Türen, ausmacht. Die angebotenen Leistungen im Zuge dieser Förderprogramme können separat genutzt oder frei kombiniert werden. Ziel des Bundes und seiner Institutionen ist es, die Einbrüche in Deutschland zu reduzieren und zugleich Privatleuten mehr Sicherheit in ihren eigenen Wohnräumen zu ermöglichen.

Überblick über zu fördernde Leistungen der KfW-Programme

Unter anderem wird der Einbau von Alarmanlagen gemäß der DIN EN 50131 mit Grad 2 oder besser gefördert. Gegensprechanlagen und verbesserte Türen fallen ebenfalls unter dieses Programm. Eine Nachrüstung ist genauso eingeschlossen wie auch eine erstmalige Integration bei einem Neubau. Es lohnt sich für Privatleute also immer, sich mit diesen Förderprogrammen zu befassen. Dabei gilt es vor allem auf die formalen Hinweise und Leitlinien zu achten, so beispielsweise der professionelle Grad der Alarmanlage beziehungsweise die vorgeschriebene DIN. Werden derartige Vorschriften nicht eingehalten, werden Förderungen nicht ausgezahlt.

Weiterhin existieren verschiedene Zuschüsse, deren Höhe sich entsprechend der förderfähigen Investitionskosten bemisst. Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz werden pauschal mit 10 Prozent bezuschusst, dafür müssen mindestens 2.000 Euro investiert werden. Pro kompletter Wohneinheit werden förderfähige Investitionskosten in Höhe von maximal 15.000 Euro bezuschusst. Das ist die Obergrenze, die bei der Nachrüstung nicht überschritten werden sollte. Weiterhin ist darauf zu achten, dass die Mindestgrenze für eine Auszahlung erreicht wird. Für Alarmanlagen ergeben sich in der Summe, je nach anfallenden Investitionskosten, mindestens 200 Euro und maximal 1.500 Euro Zuschuss. Dieser Betrag gilt für Eigentümer und Mieter gleichermaßen.

Die passende Anlage wählen und Voraussetzungen einhalten

Es gilt dringend zu achten, die geforderten technischen Auflagen explizit einzuhalten. Außerdem muss der Auftrag durch einen Fachmann ausgeführt werden – ein Eigeneinbau ist nicht förderbar. Den Antrag können Mieter und Eigentümer direkt bei der KfW stellen. Immer muss dieser eingereicht werden, bevor mit der Nachrüstung oder damit verbundenen Arbeiten begonnen wurde. Wird der Förderung zugestimmt, erhalten Mieter oder Eigentümer eine positive Rückmeldung.

Um ein für Sie passendes Modell auszuwählen, empfiehlt es sich unseren Konfigurator zu nutzen. Dieser liefert anhand getätigter Angaben eine maßgeschneiderte Lösung zur Nachrüstung der Alarmanlage.