Einbrecher Abschreckung

Die Zahl der Einbrüche ist im Vorjahr noch einmal gestiegen. Mehr als 160.000 Fälle waren es 2015, doch auch die Zahl der gescheiterten Einbrüche ist gestiegen. Was können Bewohner tun, um ihren Besitz bestmöglich zu schützen?

Einbrüche sind 2015 gestiegen

Während in Deutschland vor allem Gewaltverbrechen in den letzten Jahren immer seltener werden, weist die Einbruchstatistik (aus der Polizeilichen Kriminalstatistik von 2015) eine im Vergleich zum Vorjahr wachsende Zahl an Einbrüchen aus.

Insgesamt 167.136 erfasste Fälle waren es im letzten Jahr, das sind rund 15.000 Einbrüche mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Einbrüche ist aber nicht nur im Vergleich zum Vorjahr gewachsen, sondern wächst seit nahezu zehn Jahren kontinuierlich.

Vor allem in Ballungsgebieten wie Nordrhein-Westfalen liegt die Zahl der Einbrüche hoch (in Zahlen bedeutet dies mehr als 355 Einbrüche auf 100.000 Anwohner) und in den Großstädten und Stadtstaaten. Generell sind Einbrüche in den alten Bundesländern häufiger als in den neuen Bundesländern.

Schwachpunkte kennen und schützen

Das Schema, nach dem die Einbrüche stattfinden, ist dabei nahezu immer das Gleiche: In Ein- und Mehrfamilienhäusern sind Fenster und Türen die Einstiegspunkte. In Mehrfamilienhäusern sind vor allem Fenstertüren und Fenster parterre verwundbar, aber auch Wohnungstüren bieten hier nur einen unzureichenden Schutz.
Dass Einbrecher wenig kreativ sind und in der Regel nur den schnellsten Einstieg wählen, ist ein Grund mehr, Hab und Gut mit einer Alarmanlage zu sichern.

Schutz mit der Alarmanlage

Grund zur Beunruhigung gibt es aber nicht nur in Form der wachsenden Zahl der Einbrüche, sondern vor allem die Aufklärungsquote lässt nach wie vor zu wünschen übrig. Nur 15,2 Prozent aller Einbrüche konnten letztes Jahr aufgeklärt werden. Selbst aufgeklärte Fälle bedeuten aber nicht, dass der entstandene Schaden ersetzt werden könnte.
Denn verschwundener Privatbesitz lässt sich nur schwer ersetzen, vor allem Einzel- und Erbstücke sind von Versicherungen nicht aufzuwiegen.

Schaden in dreistelliger Millionenhöhe

Nicht nur die Zahl der Einbrüche ist im vergangenen Jahr statistisch gestiegen, auch der finanzielle Schaden erhöhte sich für die Einbruchsopfer noch einmal.
So wurden insgesamt im Vorjahr Güter im Wert von 440,8 Millionen Euro gestohlen. Leichte Flatscreens, Laptops und Smartphones können in einem Gang aus Wohnung und Haus entwendet werden, nahezu jeder Haushalt besitzt hochwertige Elektronik.

Die Alarmanlage schützt und schreckt ab

Bei allen Statistiken zu gestiegenen Einbruchszahlen, gibt es aber auch gute Nachrichten – zumindest für all jene, die ihr Haus mit einer Alarmanlage sichern. Denn eine Sicherung von Fenster und Türen helfen, in vielen Fällen, den Einbruch zu verhindern.

Genau wie aufmerksame Nachbarn helfen auch Alarmanlagen bei der Abschreckung der Täter, schließlich haben die meisten Einbrecher es nicht auf den Konflikt abgesehen und scheuen die Gefahr, ertappt zu werden.

Alleine im Jahr 2015 sind 43 Prozent aller Einbrüche komplett misslungen, auch die Zahl der gescheiterten Einbrüche steigt seit Jahren, auch wegen immer besserer technischer Maßnahmen.

Wer sein Haus also adäquat schützt, kann den Einbruch schon verhindern, ehe überhaupt etwas gestohlen wird. Mit unserem praktischen Konfigurator können Hausbesitzer und Mieter sich mit wenigen Klicks ein Bild darüber verschaffen, wie sie sich am besten vor Einbrüchen schützen können.