Einbrecher - Alarmanlage nachrüsten

Einbrüche in Privathäuser sind in Deutschland an der Tagesordnung und beschäftigen seit langem die Bevölkerung ebenso wie die Politiker. Der deutsche Innenminister hat nun einige Vorschläge für mehr Sicherheit in belasteten Wohngegenden unterbreitet. Neben Bewohnern, die ihre Alarmanlage nachrüsten lassen, könnten laut Thomas de Maizière auch Hilfspolizisten und eine bessere Videoüberwachung Einbrecher gezielt abschrecken.

Ständig steigende Einbruchszahlen – Vorschläge des Innenministers zur gezielten Bekämpfung

Die Zahl der Einbrüche in Privathäuser und Wohnungen steigt in Deutschland jedes Jahr um fast zehn Prozent, und damit nimmt auch die Angst der Bevölkerung vor dem Eindringen fremder Personen in das Eigenheim ständig zu. Ein Einbruch kann bei den Opfern schwerwiegende psychische Probleme wie Schock oder Angstzustände sowie psychosomatische Beschwerden auslösen. Aufgrund der steigenden Zahlen und der wachsenden Unruhe in der Bevölkerung hat sich Innenminister Thomas de Maizière nun für verschiedene Maßnahmen ausgesprochen, die die Sicherheit der Menschen im Eigenheim fördern sollen.

Alarmanlage nachrüsten: umfassender Schutz der eigenen vier Wände

Vor Einbrüchen und Diebstahl in Wohnungen und Häusern können gezielte Maßnahmen schützen, die der Abschreckung der Kriminellen dienen. Die meisten Einbrüche geschehen in Deutschland nicht als lange geplante Taten von Profis, sondern werden spontan verübt, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet.
Eine moderne Alarmanlage ist daher das effizienteste Mittel, um einen spontanen Einbruch zu verhindern. Die meisten Kriminellen, ob Profi-Banden oder Spontan-Täter, umgehen in Wohngegenden das Risiko, einen Alarm auszulösen und halten sich daher von gesicherten Immobilien fern.

Politik nimmt Einbrecher ins Visier

Im Jahr 2015 wurden alleine in Deutschland über 167.000 Fälle von Einbrüchen in Privathäusern registriert. Eine Alarmanlage nachrüsten zu lassen, erschwert die Arbeit der Verbrecher und trägt wesentlich dazu bei, Einbrüche in Wohnungen zu begrenzen. Dennoch hat Innenminister Thomas de Maizière die Vermutungen vieler Bürger bestätigt, dass in den letzten Jahren vermehrt organisierte Einbrecherbanden ihr Unwesen treiben, gegen die politische Maßnahmen gesetzt werden müssen.
Bei einem Treffen mit Giorgi Mghebrishvili, seinem Amtskollegen aus Georgien, hat de Maizière dieses Problem thematisiert. Gegenstand der Gespräche zwischen den beiden Innenministern war neben Visafragen auch die Tatsache, dass immer mehr organsierte Banden aus Georgien gezielt nach Deutschland reisen, um in großer Zahl Einbrüche zu verüben.

De Maizières Vorschläge zur Bekämpfung von Einbrechern

Angesichts der ständig zunehmenden Einbruchszahlen hat Thomas de Maizière nun in einem Interview einige Vorschläge zur effizienten Abwehr solcher Verbrecherbanden unterbreitet. Als eines der wichtigsten Elemente in der Bekämpfung der Einbruchskriminalität bezeichnet de Maizière eine bessere Videoüberwachung, insbesondere in stark betroffenen Wohngegenden.
Als zukunftsweisendes Modell bezeichnete der deutsche Innenminister auch den zusätzlichen Einsatz von sogenannten Hilfspolizisten, die die Arbeit der Polizeibeamten unterstützen sollen. Solche Wachpolizisten könnten in wenigen Monaten gezielt ausgebildet werden und unmittelbar nach dem Training ihren Dienst in besonders gefährdeten Wohngegenden antreten, hätten aber im Vergleich zu Polizeibeamten weniger Befugnisse.

Sicherheit in Eigenverantwortung – Alarmanlage nachrüsten

In Sachsen sind bereits mehrere solcher Wachpolizisten zum Schutz von Gebäuden und Personen im Einsatz und unterstützen dort die Arbeit der Beamten. Ob sich diese Regelung auch in anderen Bundesländern durchsetzen wird, ist ungewiss. Bewohnern in belasteten Wohngegenden bleibt nur, darauf zu hoffen, dass die Politik für das Problem eine adäquate Lösung findet und unseren Konfigurator zu nutzen, um der eigenen Sicherheit zuliebe die Alarmanlage im Eigenheim nachzurüsten.