Alarmanlage Eigenheim

In den vergangen Jahren ist die Zahl der Wohnungs- und Firmeneinbrüche stetig angestiegen. Daher rüsten sich immer mehr Firmen und Privatpersonen mit Alarmanlagen und Rauchmeldern aus. Bei der Auswahl sind verschiedene Aspekte wie die Übertragungsart, die Vernetzung und die automatische Übermittlung von Daten an Feuerwehr und Polizei relevant.

Alarmanlagen clever auswählen – der Aufbau

Eine Alarmanlage besteht im Grunde aus vier Bestandteilen: Zentraleinheit, Melder, Signalgeber und Bedienelement. Der Großteil der Modelle basiert auf dem gleichen Aufbau – egal, ob es ein Brand- oder Einbruchsmelder ist.

Die Signale des Melders werden von der Zentraleinheit aufgenommen und an den Signalgeber weitergeleitet. Anschließend wird ein fest vorgegebenes Programm in Gang setzt. Dieses kann eine Aktivierung von Verschlussmechanismen sein, das Auslösen eines Alarms oder die Informierung des Geschädigten via SMS, E-Mail oder Telefonanruf.

Der Melder einer Alarmanlage kann ein Sensor, Ultraschall, Radar oder Infrarotsignal sein. Der Melder soll den Brand oder Einbruch erkennen und den Signalgeber auslösen. Der Signalgeber löst einen stillen oder lauten Alarm aus. Der Täter wiegt sich bei einem stillen Alarm in Sicherheit und kann unter Umständen auf frischer Tat ertappt werden. Bei einem lauten Alarm soll der Täter abgeschreckt werden.

Das Bedienelement einer Anlage kann zur Aktivierung oder Deaktivierung der Alarmanlage genutzt werden. Beim Kauf sollte vorrangig auf eine hohe Benutzerfreundlichkeit geachtet werden.

Worauf es bei der Auswahl einer Alarmanlage wirklich ankommt

Wer sich für eine Alarmanlage entscheidet, muss eine Empfangsart auswählen. Im Grunde existieren drei Empfangsarten: Funk, Kabel und IP. Außerdem existieren Hybrid-Ausführungen, die Elemente der drei Grund-Empfangsarten vereinen. Die wohl sicherste Empfangsart ist das Kabel. Dieses übermittelt Strom und Signale auf eine absolut sichere Weise.

Funk- und WLAN-Anlagen können für Störungen anfällig sein, bieten dafür aber ein hohes Maß an Flexibilität. Die Melder können nach Belieben positioniert werden. Funkanlagen funktionieren mit Batterien, die alle 0,5 bis vier Jahre ausgetauscht werden müssen. Bei Tür- und Fensterkontakten sowie Rauchmeldern müssen die Batterien ebenfalls ausgetauscht werden.

Alarmanlagen im privaten und beruflichen Sektor

Die Frage, worauf es bei der Auswahl einer Alarmanlage wirklich ankommt, hängt auch von der Verwendungsabsicht ab. Der Haupteinsatzbereich von Alarmanlagen befindet sich in Gebäuden. Die Statistiken offenbaren, dass die Zahl von Wohnungs- und Firmeneinbrüchen in Ballungsgebieten stetig ansteigt.

Egal, ob Büro oder Eigenheim: Bei der Auswahl einer Alarmanlage müssen an sämtlichen Fenstern und Türen Öffnungsmelder angebracht werden. Fenster sollten mit Glasbruchmeldern versehen werden. Sehr kostspielige Objekte können mit einem Erschütterungsmelder versehen werden. Der Alarm wird ausgelöst, sobald Einbrecher die betreffenden Objekte entfernen. Solche Objekte können beispielsweise Diamanten, Laptops, Gemälde oder Tresore sein.

Rauch- und Hitzemelder

Ein Vorbeugen gegen Einbrecher ist gut und sinnvoll. Gebäude sollten aber auch gegen Brände abgesichert werden. Rauch- und Hitzemelder können Gefahren automatisch erkennen und an die Feuerwehr weiterleiten, die in Minutenschnelle ausrückt. Optische Rauchmelder messen die Lichtstärke. Wenn sich Rauch entwickelt, wird das Licht schlagartig schwächer, wodurch Alarm ausgelöst wird.

Am 1. April 2013 trat in NRW das Gesetz zur Rauchmelderpflicht in Kraft, welches in der Landesbauordnung NRW geregelt ist. Ab dem 01.01.2017 ist die Übergangsfrist für Bestandsbauten abgelaufen, sodass Rauchmelder mindestens im Schlafzimmer, Kinderzimmer und den Fluren angebracht werden müssen, die als Fluchtwege dienen.